Über den Dächern der Stadt

Doch besteht Hongkong beileibe nicht nur aus Hochhäusern. Auch wenn die Stadt zu den am dichtesten besiedelten Orten der Welt gehört, kann man dem urbanen Wahnsinn hier binnen kürzester Zeit entgehen, denn nur etwa 25 Prozent des gesamten Gebietes von Hongkong sind besiedelt, der Rest ist mehr oder minder unberührte Natur. Einen ersten Überblick über den schmalen Streifen urbanisierten Geländes auf Hongkong Island erhält man, wenn man den Victoria Peak erklimmt.
Wir taten es – sehr touristisch, doch mit hohem Spaßfaktor – mit der Peak-Tram, der 1888 eröffneten Standseilbahn, die bisweilen 50° steile Steigungen auf dem Weg zum Gipfel meistert. Von hier aus bietet sich ein atemberaubender Ausblick über Hongkong und die Victoria Bay.
Begibt man sich dann auf den gut 3,5 km langen Rundweg um den Peak, erlebt man die andere Seite Hongkongs: teils urwaldartige Waldgebiete und dichteste Bambushaine, zahllose exotische Vögel in buntestem Federkleid und ein Panorama über die vorgelagerten, zum Teil unbewohnten Inseln. Auf dem Victoria Peak bekommt man eine gute Vorstellung davon, dass drei Viertel Hongkongs unbewohnte Natur ist.
Raus aus dem Großstadtdschungel
Wer dem Lärm und der Hektik der Großstadt wirklich entkommen möchte, der begibt sich mit dem Boot zu einer der vorgelagerten Inseln, wo man noch wahre Naturparadiese vorfindet. Aber auch die New Territories, auf dem Festland gelegen, laden mit ihren Parks und Naturschutzgebieten zum Wandern und Erholen ein.

Hier begaben uns zum 957 m hohen Gipfel des Tai Mo Shan, dem höchsten Berg Hongkongs, und stiegen von diesem wieder hinab ins Tal. Der Weg führte über zerklüftete Gesteinsformationen oder durch dichte Wälder. Hier und da gab der Wald die Aussicht auf die nächsten Täler frei: Grün soweit das Auge reichte, lediglich in einer Himmelsrichtung ließ sich am Horizont die Skyline der Stadt erahnen. Ein Nepalesisches Volksfest mitten auf dem Tai Mo Shan und
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. Tanz und ausgelassene Stimmung zu Trommeln und Gesang. Je näher wir der Talsohle kamen, desto lauter vernahmen wir die Geräusche von Trommeln und Gesang. Neugierig folgten wir dieser Musik und als wir aus dem Wald heraustraten, standen wir plötzlich mitten auf einem Grillplatz, wo wir in ein nepalesisches Volksfest hineinplatzten.
Hier grillte man an unterschiedlichen Feuerstellen sein Fleisch, trank, lachte, sang und tanzte. Wir hatten mit vielem gerechnet, aber dieses farbenfrohe und laute Spektakel ließ und verdutzt darnieder sinken und dem bunten Treiben wortlos beiwohnen.