Überraschung im Wat Phutthaisawan

Die meisten Statuen zeigen den Buddha in der sitzenden Position. Die Hände liegen übereinander mit der Handfläche nach oben locker im Schoß. Dies symbolisiert die Meditation.

Der liegende Buddha. Die Statue liegt immer auf der rechten Seite, die rechte Hand unterstützt den Kopf, die linke liegt ausgestreckt auf der linken Seite. Es stellt den ruhenden Buddha dar.
Schon wieder mussten wir weiter, die nächste Station wartete. Im Wat Chai Watthanaram zeigte sich dann, weshalb die Chefin unseres Gasthauses uns diese Tour besonders zu dieser Tageszeit empfohlen hatte. Der baldige Sonnenuntergang über dem Wat, das nur noch in Ruinen besteht, tauchte die Gemäuer in eine magische Stimmung.
Das Licht bei
The Bridge Tasche
spielte mit der Bausubstanz, den Mauern, den Stupas und steinernen Buddhas, sie schienen lebendig zu sein und man wollte sich für eine Weile niederlassen, um die Stimmung in sich aufzusaugen. Das ist der Nachteil solcher Touren, dass man nicht Herr über seine Zeit ist. Doch letztlich waren wir trotzdem alle begeistert und froh diese Bootsfahrt gemacht zu haben. Denn so ehrlich wollen wir sein. Keines dieser Wats stand auf unserem Plan, bevor wir nach Ayutthaya kamen. So hatten wir zwar für jedes davon nur 20 Minuten. Doch das war allemal besser, als sie gar nicht gesehen zu haben.
Als wir zurück in Richtung Anlegestelle und Nachtmarkt fuhren, knurrte uns allen ordentlich der Magen. Die Sonne ging unter, der ganze Himmel war in ein tiefes Lila gehüllt, von dem ich bis dato dachte, dass es nur auf nachbearbeiteten Postkarten existieren würde, und die Fahrt durch die Kanäle war wieder ein reiner Genuss.
Auf einmal drosselte unser Bootsführer seinen Außenborder und forderte uns dazu auf, nach rechts zu gucken. Wir trauten unseren Augen nicht. Mitten in der Stadt machte es sich ein kleines Krokodil am Ufer gemütlich. Ich musste an die Kinder denken, die wir zu Beginn im Wasser hatten spielen sehen und mir entfuhr ein „Jauser!“, während mir ein Schauder über den Rücken fuhr. Leider war es bereits zu dunkel um ein Foto zu machen, aber soviel war klar. Ein Bad im Fluss würden wir uns alle verkneifen.
Schlemmen auf dem Nachtmarkt
Als wir ankamen, dankten wir unserem Bootsführer für die tolle Tour und fanden auf dem Nachtmarkt schnell etwas zu essen. Ich kann nicht oft genug dazu raten. Wenn Sie in Südostasien unterwegs sind, gehen sie abends draußen essen. In vielen Straßen werden Grillstände aufgebaut, sie sind alle zu empfehlen.