Bootsfahrt und Thai-Curry

Oben angelangt belohnte uns die Schönheit der Anlage für die Mühen allemal. Um 1371 gegründet, soll diese Tempelanlage eine Reliquie Buddhas enthalten, die in der vergoldeten Chedi im Zentrum des Geländes untergebracht ist. Ob dies nun der Wahrheit entspricht oder nicht sei dahin gestellt, der Anblick war auf jeden Fall eindrucksvoll.

Auch der Ausblick vom Wat über Chiang Mai soll herrlich sein, allerdings waren wir an diesem Tag nicht mit einem klaren Himmel gesegnet. Die Stadt lag im Dunst, man konnte jedoch mit einem Tele-Objektiv die Altstadt ganz gut erkennen.
Da uns die Hitze doch recht zu schaffen machte, verzichteten wir auf den Besuch des Sommerpalasts der königlichen Familie. Stattdessen fuhren wir wieder zurück in Richtung Chiang Mai und kühlten uns auf halbem Weg unter einem Wasserfall ab. Die Dusche fiel leider recht kurz aus, da eine Gruppe Thais damit beschäftigt war, eine junge Dame hundertfach an genau dieser Stelle abzulichten. Ob wir hier ein thailändisches Supermodell nicht erkannten oder ob es sich um einen Ausflug des örtlichen Volkshochschul-Fotokurses mit grosse Moden
handelte, werden wir nie erfahren.
Auf jeden Fall zogen wir uns lieber zurück und nahmen mit dem nächsten Wasserfall vorlieb, der vielleicht weniger spektakulär aussah aber genauso erfrischend war wie der große. An diesem Tag war das alles, was für uns zählte. Am Abend genossen wir noch den Nachtmarkt, der als der größte seiner Art in Thailand gilt, jedoch mehr den Eindruck mehrerer lose miteinander verbundener einzelner Märkte machte.
Bei einem Thai-Curry und einem kühlen Chang-Bier saßen wir in den Gassen, genossen die (wenn auch nur leicht) zurück gehenden Temperaturen und das bunte Treiben in den Straßen. Denn so viel war klar. Auch wenn Chiang Mai vielleicht nicht die entspannteste Stadt Thailands ist, es war anzunehmen, dass es hier deutlich ruhiger zuging, als wir z.B. von Bangkok erwarteten.
Wir brechen zwar übermorgen auch zu einer “ „Bootsfahrt“ auf werden aber dickere Kleidung benötigen.Die von Dir immer wieder erwähnte Hitze könnte ich nicht mehr ertragen,da ist Norwegen sicher die bessere Wahl.Trotzdem beneide ich Euch und freue mich über Deine / Eure tollen Schilderungen und die Bilder.
Wie es sein kann, wenn der geplante Traumurlaub durch eine Naturkatastrophe jäh beendet wird, durften wir auf Phuket erfahren. Auch wenn der schlimmste Fall glücklicherweise nicht eintrat, so bekamen wir doch eine Vorstellung davon, wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich mit einer ernstzunehmenden Notsituation konfrontiert wird.